Bürgermeister Helmut Haimerl stellte zunächst die wichtigsten Einnahmen und Ausgaben des mit 5,56 Millionen Euro aufgestellten Haushalts 2025 vor und erläuterte, dass im Verwaltungshaushalt besonders der Bereich Schule und Kindergarten einen Großteil der Ausgaben darstellt, sich aber auch beim Straßenunterhalt einschließlich Winterdienst deutliche Ausgaben ergeben. Eine erfreuliche positive Entwicklung gab es sowohl bei der Gewerbesteuer als auch bei den Schlüsselzuweisungen und beim Gemeindeanteil an der Einkommensteuer. Durch die Aufnahme eines Darlehens über 500.000 Euro im Herbst 2021 beträgt der Schuldenstand Ende des Jahres 2025, einschließlich der Darlehen für das Biomasseheizwerk, voraussichtlich 1.010.043 Euro.
Die größeren Ausgaben im Verwaltungshaushalt, wie die Gewerbesteuerumlage, die Kreisumlage sowie die VG-Umlage sind leider gestiegen, während der Kostenanteil für die Grundschule und die Schulverbandsumlage erfreulicherweise gesunken ist. Allerdings stiegen die Personalkosten als größter Ausgabeposten auch in diesem Jahr wieder massiv an und belaufen sich auf 824.900 Euro.
Das Biomasseheizwerk mit Nahwärmeversorgung musste im Jahr 2024 ein Defizit von über rund 25.500 Euro verzeichnen, so dass die Rücklage auf rund 3.500 Euro gesunken ist.
Einen der Schwerpunkte der Investitionen im Jahr 2025 stellt die Beschaffung eines Feuerwehrfahrzeuges LF20 KatS für insgesamt 615.000 Euro dar, wovon im aktuellen Haushaltsjahr 565.000 Euro eingeplant sind. Auch für den Bau eines Regenüberlaufbeckens mit Stauraumkanal sind im Jahr 2025 Kosten in Höhe 250.000 Euro angesetzt, der Großteil wird jedoch im Jahr 2026 zu Buche schlagen bei geschätzten Gesamtkosten in Höhe von 2,5 Millionen Euro. Die Restzahlungen für die Erschließung des Baugebietes Ried stehen im aktuellen Haushaltsjahr mit 191.700 Euro im Ansatz, der Umbau des Amtshauses zur Schaffung weiterer Räume und einer Notgruppe für die Kindertagesstätte schlägt mit aktuell 270.000 Euro zu Buche.
Anschließend ließ der Bürgermeister in der Bildpräsentation Ereignisse in der Gemeinde, in Pfarrei und Kloster sowie die Vereins- und Feuerwehraktivitäten Revue passieren, die für ein buntes Leben im Klosterdorf sorgten.
„Für die kommenden Jahre werden wieder vielfältige Aufgaben auf die Kommune zukommen“, so Haimerl und bedankte sich schon vorab für die gute und konstruktive Zusammenarbeit sowohl bei den Bürgern, als auch beim Gemeinderat und bei der Verwaltung.













