Zum Inhalt (ALT-C)
Zur Navigation (ALT-N)
Zur Startseite (ALT-S)

Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf  |  E-Mail: info@hunderdorf.de  |  Online: http://www.hunderdorf.de

18.11.2017: Bürgerversammlung

Infobild

Bürgermeister Gstettenbauer stellte zunächst die wichtigsten Einnahmen und Ausgaben des mit 3,35 Millionen Euro aufgestellten Haushalt 2017 vor und erläuterte, dass gerade im Bereich Schule und Kindergarten viel für die Kinder geleistet werde, aber auch beim Straßenunterhalt einschließlich Winterdienst sich deutliche Ausgaben ergeben. Eine erfreulich positive Entwicklung gab es bei der Gewerbesteuer, die um das Zweieinhalbfache gegenüber 2016 steigen wird. Auch die Gemeindeanteile an der Einkommen- und Umsatzsteuer steigen weiter an, während die Schlüsselzuweisungen leicht gefallen sind. Erfreulich sei, dass der Schuldenstand weiter gesenkt werden konnte. Lässt man die Kreditaufnahme für das Biomasseheizwerk unberücksichtigt, dessen Kosten von den Entgelten für die Wärmelieferung und der Stromeinspeisung gedeckt werden, ist die Gemeinde Windberg Ende 2017 sogar schuldenfrei.

Die größeren Ausgaben im Verwaltungshaushalt sind die erneut gestiegene Kreisumlage mit 395.200 Euro, die Personalkosten mit 291.600 Euro, die Umlage an die Verwaltungsgemeinschaft mit 144.200 Euro und die Umlagen für die Grund- und Mittelschule mit 125.900 Euro.

Einer der Schwerpunkte der Investitionen in 2017 stellen die rund 124.000 Euro Ausgaben beim Allgemeinen Grunderwerb und die Planungskosten in Höhe von knapp 33.000 Euro zur zurückgestellten Oberbauverstärkung der Straßen Riedfeld, Riedfeldplatz und Bergstraße dar, die ursprünglich mit 685.000 Euro im Haushaltsplan angesetzt war. Weitere Maßnahmen waren die Errichtung von Lagerbuchten mit knapp 15.000 Euro und der Umbau von Fertiggaragen zu WC-Anlagen beim Bauhof mit 5.600 Euro. Im Bereich Brandschutz wurden für den Einbau der vorgeschriebenen Abgasanlage in der Fahrzeughalle und für die Anschaffung eines neuen Hebekissens etwa 3.500 Euro ausgegeben. Die Errichtung einer E-Bike-Station bei den öffentlichen Toiletten beim Amtshaus (Torbogen), die im Haushalt 2017 mit 5.000 Euro angesetzt war, wird voraussichtlich im Frühjahr 2018 durchgeführt.

Der restliche Kostenanteil an die Gemeinde Hunderdorf für fünf der insgesamt 17 neuen Krippenplätze bei der Kindertagesstätte „St. Nikolaus“ in Hunderdorf mit 30.000 Euro wird nach Prüfung des Verwendungsnachweises durch die Regierung von Niederbayern voraussichtlich erst im Kalenderjahr 2018 zur Zahlung fällig.

 

Bürgermeister Gstettenbauer berichtete fortfahrend, dass die geplante Sanierung der Bergstraße und der Straßen „Riedfeldplatz / Riedfeld“ bei geschätzten Kosten von 685.000 Euro nach den Einwendungen von einer Mehrheit der betroffenen Bürger und Anlieger vom Gemeinderat bis auf Weiteres zurück gestellt wurde. Er verwies darauf, dass diese Entscheidung einer späteren Durchführung von Straßenausbaumaßnahmen und der satzungsmäßigen Erhebung von Straßenausbaubeiträgen nicht entgegensteht.

Auch der Umbau des ehemaligen Schulhauses zum „Haus der Vereine“ konnte aufgrund der großen finanziellen Belastungen, die den Handlungsspielraum der Gemeinde auf Dauer einschränken würde, nicht umgesetzt werden.

 

Anschließend lies der Bürgermeister in der Bildpräsentation Ereignisse in Pfarrei und Kloster sowie die mannigfaltigen Vereins- und Feuerwehraktivitäten Revue passieren, die für ein buntes Leben im Klosterdorf sorgten.

 

„Für 2018 werden wieder vielfältige Aufgaben auf die Kommune zukommen“, so Gstettenbauer. Die Sanierung von mehreren Gemeindestraßen und des Dorfweihers, die Fortführung der Kanalsanierungsmaßnahmen, der barrierefreie Umbau des Amtshauses, die Überdachung der Lagerbuchten am Bauhof, das 2. Verfahren für die Breitbanderschließung nach dem Bayerischen Breitbandförderprogramm und nicht zuletzt die Planungen für eine zukünftige Nutzung des ehemaligen Schulhauses sind dabei nur einige der geplanten Vorhaben.

„Eine erfolgreiche Arbeit in der Gemeinde sei auch auf die ständige Unterstützung der Mitbürgerinnen und Mitbürger angewiesen“, resümierte das Gemeindeoberhaupt und dankte allen für die engagierte Mitarbeit. In der anschließenden Diskussion konnten die Fragen der Bürger zu verschiedenen Themen beantwortet werden.

drucken nach oben