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16.03.2016: Aus dem Gemeinderat

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Zur Kenntnis genommen hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung den Konzeptentwurf für die Schaffung von Wohnungen bei der geplanten Generalsanierung des ehemaligen Schulhauses. Eine Entscheidung wurde vertagt und sie soll erst in einer der nächsten Sitzungen fallen. Gebilligt wurden ein Zuschuss für eine Jugendfahrt, die vorgeschlagenen Standorte zum LEADER-Projekt „Blütenzauber in unseren Dörfern“ und der Einbau eines neuen Gast-Brennwertkessels im FF-Gerätehaus.

 

Eingangs gab Bürgermeister Hans Gstettenbauer den Antrag des Organisationsteams „Windberger Jugendfahrt“ auf Bezuschussung der dreitätigen Jugendfahrt mit dem Bus im September 2016 in die AREA 47 ins Ötztal/Tirol bekannt. Der Gemeinderat bewilligte dem Organisationsteam für die Fahrt einen Zuschuss in Höhe von 500 Euro. Näher informiert wurden die Ratsmitglieder über die Eckpunkte des Breitbandförderprogramms des Bundes und die mögliche Teilnahme am interkommunalen Breitbandausbau. Es wurde entschieden und damit die Eilentscheidung des Gemeindeoberhauptes bestätigt, keine Bundesförderung in interkommunaler Zusammenarbeit mit dem Landkreis Straubing-Bogen anzustreben. Es stünden auch nach der Bayerischen Breitbandrichtlinie noch nicht ausgeschöpfte Fördermittel zur Verfügung. Erfreulich sei nach den Worten des Gemeindechefs, dass die Deutsche Telekom die Arbeiten für den eigenwirtschaftlichen Breitbandausbau im Klosterdorf eingeleitet hat. Begonnen wurde bereits mit den Arbeiten von Hunderdorf (Windberger Straße) aus.

Fortfahrend stellte Architekt Christian Illner von der HIW-Architektengesellschaft, Bogen, zwei Konzeptentwürfe zur Generalsanierung des ehemaliges Schulhaus vor, nachdem über die Maßnahme bereits in vorherigen Sitzungen beraten wurde. Variante 1 sieht die Beibehaltung des bestehenden Eingangstraktes an der Nordseite vor. Die Variante 2 beinhaltet den Abbruch des Eingangstraktes und an dessen Stelle einen Holzpavillon zur Nutzung als Fluchtweg/-treppe, bzw. als Stellplatz. An der Nordseite in der Gebäudemitte ist ein Eingangsbereich mit Aufzug angedacht, zur barrierefreien Nutzung des Gebäudes. Für beide Varianten werden im Untergeschoss eine Wohneinheit mit 70 Quadratmetern Wohn-/Nutzfläche, zwei Wohneinheiten mit je 44 Quadratmetern ein Gymnastikraum mit 103 Quadratmetern, ein Sanitärbereich WCs/Umkleiden, Behinderten WC mit 25 Quadratmetern und ein Geräteraum mit 22 Quadratmetern geplant. Im Obergeschoss ist eine Wohneinheit mit 70 Quadratmetern und fünf Wohneinheiten mit je 44 Quadratmetern vorgesehen. Eine Vergrößerung der Wohneinheiten wäre im Rahmen der bestehenden Klassentrennwände möglich. „Die Kosten würden bei beiden Varianten voraussichtlich bei rund einer Million Euro liegen“, bilanzierte der Architekt nach einer groben Kostenschätzung. Nach dem Kommunalen Wohnraumförderprogramm für den sozialen Wohnungsbau wäre eine staatliche Förderung in Höhe von 30 Prozent möglich, zudem ein zinsverbilligtes Darlehen. Bei dem kalkulierten Mietpreis und der Förderung wäre eine Amortisation der Investitionskosten innerhalb von rund 20 bis 25 Jahren gegeben. Bürgermeister und Gemeinderat waren sich einig, die Entscheidung über das weitere Vorgehen in einer der nächsten Sitzungen ausführlich zu beraten.

 

Bürgermeister Gstettenbauer zeigte auf, dass für die geplante Flugreise zur französischen Partnergemeinde Abos vom 25.08. bis 31.08.2016 bislang nicht die erhofften Anmeldungen eingegangen sind. Der Anmeldeschluss endet am Dienstag, 22.3.2016, so dass sich weitere Teilnehmer noch anmelden können. Sollte die notwendige Mindestzahl nicht erreicht werden, sei die Frage vom Bürgermeister zu entscheiden, ob ein erhöhter Reisepreis mitgetragen oder der Partnerschaftsbesuch abgesagt werde. Zudem stellte das Ratsgremium einvernehmlich fest, eine von privater Seite organisierte Busreise zur Partnergemeinde nicht zu bezuschussen.

 

Zum LEADER-Projekt „Blütenzauber in unseren Dörfern“ stellte der Bürgermeister folgende Vorschläge als mögliche Standorte für Blühflächen vor bei einer Fläche von insgesamt 200 Quadratmetern: Fünf Blütenzauberstandorte, zwei im Baugebiet Hochfeld, Nähe Sandweg, sowie die Umgriffs-Grünfläche vor dem Amtshaus und die Grünfläche in Nähe der Bushaltestelle an der Hunderdorfer Straße. Die Ratsmitglieder sprachen sich einvernehmlich für die vorgenannten Standorte aus.

 

Weiterhin wurde ein Angebot für einen geländegängigen Allrad-Aufsitzmähers vorgelegt als mögliches Ersatzfahrzeug für den reparaturintensiven Motormäher beim Bauhof. Hierzu werde ein Vorführtermin vereinbart, so der Sitzungsleiter. Er verwies zudem auf seine Eilentscheidung einen neuen Brenntwertkessel für Erdgas und einem Warmwasserboiler im FF-Gerätehaus installieren zu lassen, nachdem die bisherige Anlage reparaturanfällig geworden sei. Der Gemeinderat genehmigte den getätigten Auftrag an die Fa. Haus- und Solartechnik Auerbacher GmbH, Windberg, für den Einbau eines Neugerätes Buderus Logaplus-Paket W 25 bei Kosten von rund 4.000 Euro.

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