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Gespendeten Defibrillator in Betrieb genommen

Defibrillator Windberg
Bürgermeister Johann Gstettenbauer, Spender Michael Hofer, Abt Hermann Josef Kugler, Bildungsreferent Pater Felix und pädagogischen Leiter Franz-Xaver Geiger bei der Übergabe des Defibrillators vor dem Standort im Pfortenbereich des Klosters

Dank des Engagements und der Spende von Michael Hofer aus Windberg konnte am Mittwoch der erste Defibrillator im Gemeindegebiet in der Gemeinde Windberg installiert und in Betrieb genommen werden. Ich war hoch erfreut, als Medizinprodukteberater Michael Hofer an mich herangetreten ist und geäußert hat, er würde der Gemeinde seinen autonomen externen Defibrillator LIFEPAK CR Plus kostenlos überlassen, so Bürgermeister Johann Gstettenbauer. Vorgabe war nur, dass die Gemeinde einen geeigneten, öffentlich zugänglichen Standort zur Verfügung und eine passende Gerätehalterung zur Verfügung stellt. Nach Absprache zwischen dem Gemeindeoberhaupt und Abt Hermann Josef Kugler war mit dem Klosterhauptgebäude im Pfortenbereich im Erdgeschoss neben der Telefonzelle schnell und einvernehmlich ein geeigneter Standort gefunden. Damit konnte das Ersthilfegerät an diesem von Pfarrplatz oder von der Klostergasse Tag und Nacht für die Öffentlichkeit zugänglichen und zudem vor Vandalismus geschützten Platz angebracht werden. Auch der pädagogische Leiter der Jugendbildungsstätte Windberg, Franz-Xaver Geiger zeigte sich erfreut darüber, dass nunmehr in unmittelbarer Nähe der Jugendbildungsstätte und des Klosters die Installation vorgenommen werden konnte und hob die Notwendigkeit dieser Ersthilfeeinrichtung hervor, die eine Aufwertung des Hauses und auch der Gemeinde darstelle. Bürgermeister Johann Gstettenbauer, der Sponsor Michael Hofer, Abt Hermann Josef Kugler, pädagogischer Leiter Franz-Xaver Geiger und der Bildungsreferent Pater Felix der Jugendbildungsstätte waren sich übereinstimmend einig, dass mit dem „Defi“ allen Personen in der Gemeinde, im Kloster, in der Pfarrei und in der Jugendbildungsstätte ein Gerät zur Verfügung steht, dass hoffentlich nie gebraucht wird, das jedoch im Ernstfall letztendlich Menschenleben retten kann. So wird im Ernstfall wertvolle Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes eingespart und überbrückt, so der Hofer. „Denn hier zählt im Fall der Fälle jede einzelne Sekunde“ so Hofer, als er das Gerät, das auch mit den Geräten der Rettungsdienste in Bayern kompatibel ist, den Anwesenden erläuterte und heraushob, dass der Defibrillator von jedem Laien und auch ohne jegliche Vorkenntnisse jederzeit bedient und eingesetzt werden kann. Es sollte sich also bei Bedarf tatsächlich keiner scheuen, das Gerät auch zu nutzen um damit schlicht und einfach Leben zu retten. Um die Wirkungs- und Anwendungsweise des Ersthilfegerätes allen Interessierten näher zu bringen, wurde aus der Runde angeregt einen sogenannten Crash-Kurs unter kompetenter Anleitung einer erfahrenen Rettungskraft abzuhalten. Als Veranstaltungsort bietet sich der Bürgersaal des Amtshauses Windberg an, der Veranstaltungstermin wird rechtzeitig veröffentlicht, so Bürgermeister Johann Gstettenbauer.

Abschließend bedankte sich der Gemeindechef für die großzügige, kostenlose Überlassung des lebensspenden Geräts bei Michael Hofer und bei Hausherrn Abt Hermann Josef für die Bereitschaft den Standort zur Verfügung zu stellen und für die Betriebsbereitschaft die turnusmäßigen Kontrollen und Überprüfungen zu übernehmen. Gerne übernimmt bei einem solchen Glücksfall die Gemeinde die Kosten für die Geräte-Halterung in Höhe von rund 106 Euro und die in Zukunft notwendig werdenden oder vorgeschriebenen Wartungs- und Ersatzteilkosten, wie etwa für Batterien- und Klebeelektrodentausch.

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