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17.02.2016 Aus dem Gemeinderat

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Erfreuliches zum gemeindlichen Biomasseheizwerk mit Nahwärmeversorgung zeigte Bürgermeister Hans Gstettenbauer in der kürzlich stattgefunden Sitzung des Gemeinderates auf: „Aufgrund von Einnahmeverschiebungen ergab sich 2014 ein Defizit von 21.732 Euro, während 2015 ein Überschuss von 26.209 Euro zu Buche steht.“ Weiterhin wurde ergänzende Beschaffungen für das Heizwerk, die Errichtung einer E-Bike-Ladestation beim Klosterladen sowie der Bibliothekskostenanteil behandelt.

 

Dem Gemeinderat waren mit der Sitzungseinladung der Entwurf der 1. Änderungssatzung zur Wasserabgabesatzung und der Vorschlag für die 2. Änderungssatzung der Beitrags- und Gebührensatzung dazu vorgelegt worden. Bürgermeister Gstettenbauer informierte, dass die geplanten Satzungsänderungen zur Prüfung auch an die Rechtsaufsicht im Landratsamt weitergeleitet wurden, wobei bis zum Sitzungstag keine abschließende Stellungnahme vorlag. Das Ratsgremium war sich einig, daher die beiden Tagesordnungspunkte zur nächsten Sitzung zu vertagen.

 

Dem Gemeinderat lag der Bauplan für die Errichtung eines Carports beim Anwesen Girletweg 12 vor. Dazu wurde das gemeindliche Einvernehmen festgestellt. Bürgermeister Gstettenbauer zeigte anhand von zwei Übersichten das wirtschaftliche Ergebnis des gemeindlichen Biomasseheizwerkes mit zentraler Nahwärmeversorgung im Ortskern für die Jahre 2014 und 2015 aus dem Haushalt der Gemeinde auf. „Aufgrund von Einnahmeverschiebungen ergab sich 2014 ein Defizit von 21.732 Euro, während 2015 ein Überschuss von 26.209 Euro erzielt wurde“, bilanzierte der Gemeindechef. Er verwies auf den sich für diese beide Jahren errechneten Überschuss von 4.476 Euro, der der Rücklage für die kommenden Jahre zugeführt wird.

Unabhängig davon soll die erstmalige Kalkulation und Überprüfung des Wärmepreises aus den Zahlen für den Zeitraum 01.07.2015 bis 30.06.2016 (Abrechnungsjahr) erfolgen, waren sich Bürgermeister und Gemeinderat einig. Wie weiter ausgeführt wurde, wäre für das Biomasseheizwerk ein Laptop im Heizhaus mit Internet-Zugang zur Recherche und Bestellung von Ersatzteilen notwendig. Zudem könnten dort E-Mails empfangen werden, wie beispielsweise der Newsletter entsprechender Lieferfirmen. Der bisherige Internet-Zugang über den System-Rechner würde sich damit erübrigen, was auch im Hinblick auf die Datensicherheit im Internet positiv zu sehen sei. Der Bürgermeister gab bekannt, dass er hierfür einen neuwertigen Laptop kostenlos zur Verfügung stellt. Der Gemeinderat nahm den Vorschlag und die großzügige Spende dankbar an.

Zudem wurde berichtet, dass zum regelmäßigen Tausch des Motors des Blockheizkraftwerks ein Wandschwenkkran erforderlich sei. Die Ratsmitglieder entschieden, die Firma transprotec in Hamburg mit der Lieferung des rein mechanisch zu betreibenden Wandschwenkkranes mit einer Traglast von 750 Kilogramm und einer Ausladung von 2, 5 Metern zum Preis von 1.100 Euro netto zu beauftragen. Ferner wurde der Gemeinderat über die Vorhaltung zusätzlicher Ersatz- und Verschleißteile informiert, die laufend für den Unterhalt und die Wartung der Holzvergasungsanlage und des BHKWs benötigt werden. Damit sollen die Ausfallzeiten bei Störungen möglichst gering gehalten werden. Auch ein überholter Ersatzmotor für das BHKW solle angeschafft werden, da im Laufe des Jahres mit dem erstmaligen Austausch gerechnet werden müsse. Die Kosten für die notwendigen Ersatzteile betragen etwa 4.000 Euro und für den Ersatzmotor etwa 5.000 Euro, so das Gemeindeoberhaupt.
Gstettenbauer verwies sodann auf die Abrechnung der Umlage für das Jahr 2015 für die sehr gut beanspruchte Gemeindebibliothek Hunderdorf/Neukirchen/Windberg. Demnach entfällt auf die Gemeinde Windberg eine Kostenbeteiligung in Höhe von 3.413 Euro. Am Donnerstag, den 10. März, 19.30 Uhr finde im Pavillon der Mittelschule eine Versammlung zur Gründung eines Fördervereines „Freunde und Förderer der Gemeindebibliothek Hunderdorf-Neukirchen-Windberg“ statt, wozu interessierte Unterstützer willkommen sind.

 

Fortfahrend griff der Sitzungsleiter den Sachstand zur vorgeschlagenen Errichtung einer E-Bike-Ladestation neben der Richter- und Musikantenschänke auf. Nach zwischenzeitlich mehrmaligen Gesprächen mit dem Antragsteller sei von dessen Seite keine weitere Initiative zu erwarten. Die Gemeinde habe zwischenzeitlich die Aufnahme einer E-Bike-Station in das Radwegekonzept des Landkreises beantragt. Der Bürgermeister schlug vor, deshalb auf Kosten der Gemeinde eine E-Bike-Tankstelle zu errichten mit Standort beim Klosterladen. Die Standortfrage sei noch mit der Abtei Windberg als Grundstückseigentümer abzuklären. Der Gemeinderat sprach sich einmütig für diese Vorgehensweise aus.   Wie der Ratsvorsitzende berichtete, erfolge demnächst die Installation eines Defibrillators beim Eingangsbereich des Klosters, der jederzeit und von beiden Seiten zugänglich sei. In der Bergstraße, Riedfeld und Riedfeldplatz müsse teilweise die Versetzung von Straßenleuchten erfolgen, um für eine spätere LED-Umstellung gerüstet zu sein.

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