Zu Beginn der Sitzung wurde dem Gremium durch die Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Michaela Kunze-Venus, das Ergebnis der Jahresrechnungsprüfung für das Haushaltsjahr 2024 mitgeteilt und seitens der Verwaltung anhand des Rechenschaftsberichtes vorgestellt. Die überplanmäßigen Ausgaben wurden genehmigt und die Entlastung konnte erteilt werden. Das Haushaltsjahr 2024 schloss mit Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungshaushalt in Höhe von rund 7.529.452 Euro und im Vermögenshaushalt in Höhe von 6.120.320 Euro.
Sodann stand die Änderung der Ehrungssatzung der Gemeinde Hunderdorf auf der Tagesordnung. Zu ändern war die Angabe der Maße der zu verleihenden Medaillen; zudem wurde ein Passus zur Klarstellung, dass Mehrfachehrungen ausgeschlossen sind, aufgenommen.
Zum vorliegenden Bauantrag auf Aufstockung des bestehenden Einfamilienhauses zum Zweifamilienhaus mit Terrassenüberdachung und Anbau einer Balkonanlage in der Lärchenstraße 18 konnte das gemeindliche Einvernehmen erteilt werden, da alle Vorgaben des Bebauungsplans eingehalten werden. Die Entscheidung über den Antrag auf Energetische Sanierung des Zweifamilienhauses mit Umbau einer dritten Wohnung und Errichtung eines Dachgeschosses mit einer Wohneinheit in der Bahnhofstraße 35 wurde zurückgestellt, da noch aktualisierte Pläne nachgereicht werden.
Am Ende der öffentlichen Sitzung stellte Matthias Trauner vom Büro Luxgreen einen Zwischenbericht zur kommunalen Wärmeplanung der Gemeinde vor. Im Fokus stehen die Daten der Bestandsaufnahme, erste Potenziale für eine klimafreundliche Wärmeversorgung sowie der Fahrplan für den weiteren Verlauf. Auf Basis der gesammelten Grunddaten wurde eine Bestandsanalyse durchgeführt: Wärmebedarf nach Sektoren, vorhandene Heizsysteme und Energieträger wurden erfasst; zudem erfolgte eine Klassifizierung des Gebäudebestandes nach Baualtersklassen. Trauner betonte, dass diese Datengrundlage kontinuierlich fortgeschrieben und vervollständigt wird. Aus den Ergebnissen leiten sich Wärmedichte, Netz- bzw. Liniendichte und Belegungsdichte ab, woraufhin eine Potenzialanalyse folgt. In dieser wurden Restriktionsflächen ermittelt, Energiequellen und zukunftsfähige Technologien untersucht sowie potenzielle Einsparungen und strategische Entwicklungsmöglichkeiten identifiziert. Im nächsten Schritt wird dann eine Gebietseinteilung, Erstellung von Zielszenarien, Durchführung von Simulationen und die Entwicklung einer Umsetzungsstrategie erfolgen.
Es folgte eine nichtöffentliche Sitzung, in der sich der Gemeinderat mit Vertragsangelegenheiten und Vorkaufsrechtsanfragen befasste.














