Haushalt 2026 mit Gesamtvolumen von 6,35 Millionen Euro

Aus der Gemeinderatssitzung vom 11.02.2026

Auf der Tagesordnung der letzten Sitzung des Windberger Gemeinderates standen neben einem Bauantrag die Beratung und Beschlussfassung über den Haushaltsplan 2026 mit einem Gesamtvolumen von 6.347.300 Euro. Die größten Einnahmen und Ausgaben wurden erläutert.

Sitzungssaal Windberg

Zu Beginn der Sitzung wurde dem Gemeinderat das Ergebnis der Jahresrechnung 2025 vorgelegt. Das Haushaltsjahr 2025 schließt in den Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungshaushalt mit 3.717.072 und im Vermögenshaushalt mit 2.169.865 Euro. Das Gremium nahm das Ergebnis zur Kenntnis und fuhr mit der Beratung und Beschlussfassung zum Haushaltsplan 2026 fort. Kämmerer Mario Ehrnböck erläuterte den Vorbericht und die wichtigsten Haushaltszahlen sowie die Finanzplanungsdaten und den Stellenplan. Nachdem keine Einwände vorlagen, stimmte das Gremium dem vorgelegten Haushaltsplan samt Anlagen sowie dem Finanzplan 2026 bis 2029 zu. Die Realsteuerhebesätze liegen in diesem Jahr bei 310 Prozent bei Grundsteuer A, 200 Prozent bei der Grundsteuer B beziehungsweise 360 Prozent bei der Gewerbesteuer. Anschließend wurde die Haushaltssatzung 2026 mit Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 3.468.500 Euro im Verwaltungshaushalt und 2.878.800 Euro im Vermögenshaushalt, also einem Gesamtvolumen von 6.347.300 Euro, erlassen.

Die größten Einnahmen im Verwaltungshaushalt stellen die Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von 850.000 Euro, der Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer mit 745.800 Euro und die Schlüsselzuweisungen in Höhe von 501.700 Euro dar. Im Bereich der Grundsteuer wird insgesamt mit Einnahmen in Höhe von 105.700 Euro gerechnet, die Betriebskostenförderung für den Kindergarten beträgt 240.400 Euro. Gleichzeitig stehen auch Ausgaben im Verwaltungshaushalt zu Buche, beispielsweise Personalausgaben als größter Posten mit 878.100 Euro, gefolgt von der Kreisumlage mit 691.000 Euro. Die VG-Umlage beträgt 218.500 Euro, die Schulverbandsumlage 132.300 Euro, die Grundschulumlage 60.400 Euro.

Als Investitionsmaßnahme fällt im Jahr 2026 für den Bau eines Regenüberlaufbeckens und eines Stauraumkanals ein Anteil von 1.800.000 Euro an. Für den allgemeinen Grunderwerb sind 350.000 Euro eingeplant, der Umbau des Bauhofgebäudes steht mit 150.000 Euro zu Buche. Für Straßensanierungen ist ein Kostenpunkt in Höhe von 140.000 Euro eingeplant, die Restzahlung für die Beschaffung des neuen Feuerwehrfahrzeuges LF20 KatS beträgt 85.700 Euro. Neben diesen größeren Maßnahmen sind jedoch auch kleinere Reparaturen und Sanierungen des Kanal- und Wassernetzes, die Restkosten für die Erschließung des Baugebietes Ried oder die Beschaffung von verschiedenen Geräten für den Bauhof eingeplant, um nur einige zu nennen.

Zur Umsetzung der vielfältigen Aufgaben der Gemeinde ist im Jahr 2026 eine Kreditaufnahme in Höhe von 727.500 Euro vorgesehen, sodass die Pro-Kopf-Verschuldung in Höhe von 978 Euro zu Jahresbeginn auf voraussichtlich 1.600 Euro zum Jahresende steigen wird.
Weiter ging es mit dem Bauantrag auf Errichtung eines Wohnhauses mit Garage in der Hauptstraße 35 vor, zu dem das gemeindliche Einvernehmen erteilt werden konnte.
Am Ende der Sitzung gab Bürgermeister Helmut Haimerl die Zuwendungsliste über die im Haushaltsjahr 2025 eingegangenen Spenden in Höhe von 2.513 Euro bekannt. Das Gremium beschloss, die Spenden anzunehmen und die Zuwendungsliste an das Landratsamt Straubing-Bogen als Rechtsaufsichtsbehörde weiterzuleiten.

Anschließend folgte eine nichtöffentliche Sitzung, in der sich das Gremium mit Vertrags- und Grundstücksangelegenheiten befasste.